Hardware

Ich habe eigentlich nicht viel zum Cabinet kaufen müssen. Ich bin eher ein Typ der nichtverwendete Hardware im Keller einlagert. Das ist eine gute Einstellung, denn für solche Projekte wie dieses, kann man immer dieses oder jenes aus der "Wunderkiste" wiederverwenden ;-)

Wenn man ein Mame-System plant muss man bedenken, dass die Kiste eine anständige CPU und genug RAM hat. Das wärs auch schon.

Grundsystem

Als Hauptrechner dient ein DELL Optiplex GX270. Eigentlich ein Büroknecht. Sehr praktisch dieses kleine Ding. Hat ne Weile als Web/Fileserver unter meinem Tisch gedient. Für diesen Job aber viel zu gut.

Technische Daten:

  • Pentium 4, ~2.4GHz, (mit Hyperthreading)
  • 512 MB Arbeitspeicher
  • 7200 U/min, S-ATA Festplatte (80 GB)
  • Mainboard mit Intel Chipsatz
  • LAN, Sound, USB etc. alles Onboard

Grafik

Als Grafik-Karte dient eine ArcadeVGA von Ultimarc. Diese Grafik-Karte ist nichts anderes als eine ATI Radeon 9200 die aber ein anderes BIOS drauf hat und konstante 15kHz liefert. Sysinfo sagt (0000:01:00.0 VGA compatible controller: ATI Technologies Inc RV280 [Radeon 9200 PRO] (rev 01).

Unsere Versuche mit anderen Karten gingen schief. Darum haben wir schlussendlich eine solche ArcadeVGA bestellt. Es ist gut investiertes Geld wenn man bedenkt wieviel Zeit man mit Tuning etc verbringt und doch kein so sauberes Resultat hinkriegt wie mit der ArcadeVGA...

Sound

Sound ist bei einem Mame-Cabinet kein schwieriges Unterfangen. Die Original-Cabinets hatten in der Regel auch kein Bose-Sound-System am Start. Naja, im Hinterkopf schwirrt mir die Idee herum das Cabinet gleichzeitig auch als so eine Art Juxebox zu benutzen.

Weil ich noch ein Creative Sound System (SBS 2.1 350) herumliegen hatte, wurde dieses Teil bestimmt den Sound aus der Onboard Soundkarte zu liefern.

Middle-Ware

Um ein Arcade-Cabinet mit einem PC zu verbinden gibts eigentlich 2 Möglichkeiten. Die schwierige und die einfache. Ich habe mich für die einfache entschieden, da Löten und so nicht mein Ding ist. Desshalb haben wir schon von vornherein ein Arcade-Cabinet gesucht der nach dem Jamma-Standard (vorallem die Anschlüsse) verbaut wurde.

Damit kann man die Arcade-Welt mit der PC-Welt über einen J-PAC von Ultimarc verbinden. Der wird, grob gesagt, dort angestöppselt wo sonst die PCB-Spielplatine angeschlossen wird.

Details finden sich auf der Ultimarc Website.